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2005
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Museum im Schwedenbau - Oberndorf am Neckar
Heute hat es mich in ein Museum gezogen, das ich eigentlich in und auswendig kennen sollte: Das Heimat- und Waffenmuseum der Stadt Oberndorf am Neckar.
Doch zu meiner Schande muß ich gestehen, ich war seit der Schulzeit nicht mehr dort. Wieso ich das kennen sollte? Nun - das Museum liegt gerade mal 10 Minuten von meinem Wohnort entfernt, eine Etage darüber befindet sich die Bücherei, wo ich mitunter schmöckern gehe. Ich habe als Kind in Oberndorf gewohnt, bin dort zur Schule gegangen und habe auch eine zeitlang nur wenige Meter Luftlinie vom Museum gearbeitet. Aber trotz allem hab ich's erst jetzt, nach sicher fast 25 Jahren, das zweite Mal besucht
Was läßt sich über das Museum sagen? Erstmal - es ist größer, als ich das in Erinnerung hatte.
Und es ist, für so eine Kleinstadt wie Oberndorf, wirklich bemerkenswert! Eine kunterbunte Mischung, muß ich zugeben, aber voller interessanter Überraschungen. Prinzipiell wird das Museum in Zwei Bereiche unterteilt: Heimatmuseum und Waffenmuseum. Das Waffenmuseum ist nicht wirklich mein Ding, obwohl auch hier ein paar Interessante Dinge zu sehen sind. Etwas "strange", all die Maschinengewehre, Schnellschußwaffen und Flakgeschütze. Oberndorf hat eine lange Waffenindustrie-Tradition. Bekannt ist sicher die Firma Mauser, die in erster Linie militäre Waffen herstellt. Außerdem ist hier noch die Firma Heckler & Koch angesiedelt, vor allem bekannt durch Handfeuerwaffen. Und schließlich noch die Firma Feinwerkbau. Vermutlich eher den Sportschützen bekannt, da sie vor allem in diesem Bereich produziert und Profisportler ausstattet. Der zweite Bereich, das Heimatmuseum, ist eigentlich eher mein Ding. Das ganze ist mehr oder minder chronologisch aufgebaut. Im vorderen befinden sich die Vitrinen mit steinzeitlichen, bronzezeitlichen, hallstattzeitlichen und römischen Funden. Dahinter schließt sich das frühe Mittelalter der Alemannen und das spätere Mittelalter mit Funden der Burg Albeck an. ![]() Stadtgeschichte, Kirchengeschichte, die Schwäbisch-Alemannische Fasnet bis hin zum Zwieten Weltkrieg. Hier ist vor allem die Geschichte der zahlreichen Zwangsarbeiter dokumentiert und wir mit Bild- und Textmaterial in Erinnerung gerufen. Im hinteren Teil des Museums findet sich schließlich eine Bauernstube, die am ehsten den Eindruck eines Heimatmuseums erweckt. Das ländliche Leben, Handwerk und Trachten finden hier ihren Platz. ![]() Übrigens Trachten - eine solche Tracht habe ich als junges Mädchen, vor rund 26 Jahren, ebenfalls einmal getragen. Da war ich noch Mitglied beim Oberndorfer Trachtenverein und habe tapfer das Tanzbein geschwungen. So - nun hoffe ich, ich habe Euch neugierig gemacht, und Ihr schaut Euch die Bilder an, die ich von meinem Besuch heute mitgebracht habe: Bilder vom Museum im Schwedenbau |
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