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Lange Nacht der Museen, Zürich (CH)

Gestern Nachmittag, kurz nach fünf, machten Arnim & ich uns auf den Weg. In knapp anderthalb Stunden waren wir in Zürich. Einen Parkplatz zu finden war kein Problem - wir steuerten direkt den Zoo an.
Dort besorgten wir uns auch unsere Ticket - und stürtzen uns in Züricher Nachtleben.
Mittlerweile zum sechsten Mal hatt die Stadt Zürich zur Langen Nacht der Museen eingeladen.

Den Zoo hoben wir uns für später auf, und fuhren stattdessen mit dem Pendelbus runter in die Innenstadt. Dort umgestiegen in die alte Museum-Tram, und weiter zum Schweizer Landesmuseum.
Hier läuft bis zum 13.11. noch die Sonderausstellung "Flug in die Vergangenheit".



Rund 300 Fotografien aus 52 Länder bringen einen zum Staunen. Die meisten historischen Stätten, die hier gezeigt werden, würde man vom Boden aus beiweitem nicht so erleben. Empfehlenswert.

Vom Landesmuseum mit der Tram zum zentralen Hechtplatz und weiter zum Kulturama, das wie folgt beschrieben wird:
"Das KULTURAMA ist "Das interdisziplinäre Lernmuseum". Es dokumentiert und erläutert 600 Mio. Jahre Evolution, Humanbiologie und Aspekte aus der Kulturgeschichte des Menschen. Das KULTURAMA verbindet Naturwissenschaften mit Kulturgeschichte und bietet seinen Besucherinnen und Besuchern zwei spannende Zeitreisen: Die eine führt in der Museumshalle durch die Evolution von Tier und Mensch bis zu den ersten Hochkulturen. Auf der Galerie erleben sie eine Zeitreise durch das Leben des Menschen.
"
(Quelle: Website http://www.museen-zuerich.ch/ )

Von dort aus machten wir uns eigentlich auf den Weg zum Anthropologiscgen Museum, landeten dann jedoch kurzfristig erstmal im Medizinhistorischen Museum.



Spannend - aber irgendwie schon gruslig.... Wenn man bedenkt wie vor 100 Jahren noch behandelt wurde - es jagt einem den kalten Schauer den Rücken hinunter. Gut, das wir heute soviel weiter sind!

Danach noch zum Museum für Anthropologie.
«Einst haben die Kerls auf den Bäumen gehockt ...» Der Mensch zeigt Eigenschaften, die man bei grösseren baumlebenden Säugern beobachten kann. Dazu gehören etwa die Greifhand, das Erinnerungsvermögen und die intensive Jungenpflege.
«...dann hat man sie aus dem Urwald gelockt». Im Lauf der Zeit hat das Klima, die Vegetation und damit die Tierwelt ihren Charakter verändert. Fossilien weisen den Weg der Veränderungen, die den Menschen heute vom Affen abgrenzen. Der Mensch hat seine Existenz in Anpassung an die Bäume aufgebaut. Heute ist er im Begriff, die Wurzeln und gleichzeitig seine Lebensgrundlage zu zerstören."

(Quelle: Website http://www.museen-zuerich.ch/ )



Abschluß bildete schließlich der Züricher Zoo.
Ganz lustig - auch wenn man wirklich nur sehr wenige Tiere zu sehen bekam. Die meisten Gehege verwanden in der Dunkelheit, ein Rundweg war mit Kerzen und Leuchten markiert worden. So konnte man binnen ca. 1 Stunde gemütlich eine Runde drehen, hört leise das eine oder andere Tier rascheln oder schnauben. Wenige Gehege waren schwach beleuchtet, so konnte man versuchen, zu erraten, wer hier lebt. Ein Elefant, Wisente, Gazellen, Seelöwen raschelten durch Halbdunkel. Wölfe und andere Nachtaktiven heilten sich dagegen versteht. Einzig die Nachteulen schienen die späten Besucher interessant zu finden.

Es war dann auch fast halb zwei, bis wir den Zoo verließen und uns wieder auf den Heimweg machten, undgegen vier Uhr morgens, bis wir in die Betten fielen.

Ein paar Bilder hab ich HIER untergebracht. Es war nicht in allen Museen das fotografieren erlaubt. Wer mehr sehen will, kann sich über die Website der Museumsnacht, bzw. der Schweizer Museen informieren.
4.9.05 12:51
 



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